Werbung & Marketing

BM Produccions rekonstruiert Saturn V in CGI zum 57. Jahrestag des Starts von Apollo 11

Das kreative Studio BM Produccions aus Barcelona präsentiert Saturn V, einen CGI-Film zum 57. Jahrestag des Starts von Apollo 11. Das Projekt rekonstruiert die historische Rakete digital anhand technischer Unterlagen der NASA und erkundet sie durch filmische Sequenzen, technische Visualisierungen und Röntgenaufnahmen.

BM Produccions rekonstruiert Saturn V in CGI zum 57. Jahrestag des Starts von Apollo 11

Barcelona, Juli 2026. Das Kreativstudio BM Produccions aus Barcelona präsentiert Saturn V, einen selbst initiierten CGI-Film, der anlässlich des 57. Jahrestages des Starts der Apollo-Mission 11 erstellt wurde. Das Projekt rekonstruiert die historische Rakete digital auf der Grundlage technischer Dokumentationen und Archivmaterials der NASA und kombiniert dabei Recherche, technische Präzision und eine zeitgenössische visuelle Regie.

Die Saturn V hob am 16. Juli 1969 vom Kennedy Space Center ab und beförderte die Crew von Apollo 11 zum Mond. Mehr als fünf Jahrzehnte später holt BM Produccions diese Maschine und ihre historische Bedeutung durch eine vollständig in 3D entwickelte audiovisuelle Arbeit zurück.

Hinter dem Projekt standen weder ein Kunde noch ein kommerzieller Auftrag. Die Produktion entstand aus dem Interesse des Studios am Design der Rakete, der Luft- und Raumfahrttechnik sowie dem grafischen Material, das während des Apollo-Programms generiert wurde.

Eine 3D-Rekonstruktion auf Basis technischer NASA-Archive

Die Produktion begann mit einer Phase der Recherche und der Sammlung von Referenzen. Das Team studierte Diagramme, Fotos, Pläne und technische Dokumentationen aus den Archiven der NASA, um die Saturn V zu rekonstruieren und die verschiedenen Stufen darzustellen, aus denen das Fahrzeug bestand.

Das Ziel war nicht nur die Nachbildung des äußeren Erscheinungsbildes, sondern das Verständnis der Struktur, der Proportionen und der Beziehung zwischen den verschiedenen Modulen. Diese Arbeit ermöglichte die Entwicklung eines detaillierten dreidimensionalen Modells, das sowohl für die filmischen Sequenzen als auch für die im Film enthaltenen technischen Darstellungen konzipiert war.

Die Modellierung erfolgte mit Blender 3D. Die Simulationen und visuellen Effekte wurden mit Houdini FX entwickelt, während der Rest der 3D-Produktion, einschließlich Materialien, Beleuchtung, Animation und Rendering, mit Maxon Cinema 4D durchgeführt wurde. Der Prozess wurde durch Compositing und Postproduktion abgeschlossen, um die verschiedenen visuellen Ansätze zu vereinheitlichen.

Drei Arten der Darstellung der Saturn V

Der Film erkundet die Rakete durch drei unterschiedliche visuelle Sprachen.

Die erste präsentiert eine filmische Interpretation der Saturn V, mit einer Inszenierung, die von Maßstab, Kontrast und der Silhouette der Rakete vor der Mondumgebung geprägt ist. Dieser Teil soll die physische und symbolische Dimension einer der bekanntesten Maschinen in der Geschichte der Weltraumforschung vermitteln.

Die zweite Herangehensweise nimmt das Aussehen eines technischen Datenblatts an, das von der Luft- und Raumfahrtdokumentation der 1960er Jahre inspiriert ist. Diagramme, Anmerkungen, strukturelle Ansichten und grafische Kompositionen platzieren das Modell innerhalb einer visuellen Sprache, die den Originalarchiven des Apollo-Programms nahekommt.

Schließlich enthüllt eine Röntgensequenz die innere Konstruktion der Rakete und ermöglicht die Betrachtung ihrer verschiedenen Schichten und Komponenten aus einer technisch orientierten Perspektive. Die Kombination dieser drei Ansätze präsentiert die Saturn V als Raumfahrzeug, technisches Objekt und visuelle Ikone.

Ein persönliches Projekt ohne Kunden oder Briefing

Saturn V ist ein persönliches Projekt, das außerhalb eines kommerziellen Auftrags produziert wurde. Das Fehlen eines Kunden ermöglichte es dem Team, Rhythmus, Ästhetik und Detaillierungsgrad des Stücks frei zu bestimmen.

Der Vorschlag geht von einer einfachen Idee aus: Die Saturn V mit den heutigen digitalen Produktionswerkzeugen erneut zu betrachten, dabei das historische Material zu respektieren und gleichzeitig eine eigene visuelle Interpretation zu schaffen.

Das Ergebnis kombiniert dokumentarische Recherche, 3D-Modellierung, Simulation, Animation und Grafikdesign, um den Start zu würdigen, der die Reise von Apollo 11 zum Mond einleitete.

“No client. No brief. Just the machine and the archive.”

Verantwortliches Produktionsteam

Die kreative Leitung und Produktion lag bei BM Produccions und Bernat Noguero. Bernat Noguero war zudem für die 3D-Produktion verantwortlich. Die visuellen Effekte wurden von Gabriel Alonso und Oriol Fernandez entwickelt, während Olivia Roberts die Musik und das Sounddesign schuf.

Der Film kann auf YouTube angesehen werden:

https://www.youtube.com/shorts/DbCOew7YavI

Das vollständige Projekt ist auch auf Instagram verfügbar:

https://www.instagram.com/p/Da2eMx1Nxpf/

Weitere Informationen über das Studio und seine Projekte:

https://bmproduccions.com

Credits

Kreative Leitung und Produktion: BM Produccions und Bernat Noguero
3D-Produktion: Bernat Noguero
FX: Gabriel Alonso und Oriol Fernandez
Musik und Sounddesign: Olivia Roberts

still6.pngstill1.png